Ehrung Frau Marianne Burghaus

Im Rahmen des Festaktes anlässlich des hundertjährigen Bestehens des St. Vinzenzhauses am 27.08.2011 wurde Frau Marianne Burghaus für ihr großes ehrenamtliches Engagement geehrt.

Seit Februar 1998 ist Frau Burghaus im St. Vinzenzhaus ehrenamtlich tätig. Zunächst in der Einzelbetreuung einer Bewohnerin und von  1998 bis vor kurzem gestaltete sie gemeinsam mit Frau Magda Becher jeden Donnerstag einen Lese- und Liedernachmittag. Von 1999 bis 2003 übte sie das Amt der Heimfürsprecherin aus und war somit Ansprechpartner für die Sorgen und Nöte der Bewohner. Im Jahre 2003 übernahm sie dann die Funktion der Heimbeiratsvorsitzenden des damals erstmalig gewählten Gremiums. In den darauf folgenden Jahren wurde sie stets alle zwei Jahre in ihrer Funktion wiedergewählt.  Aus familiären Gründen gab sie den Vorsitz des Heimbeirates im Jahre 2009 an Frau Hannelore Kurth ab. Sie ist aber bis heute noch aktiv im Heimbeirat vertreten. Auf ihre Initiative hin wurde im Jahre 2002  - in Zusammenarbeit mit Herrn Günter Schneider – der Förder- und Freundeskreis des St. Vinzenzhauses gegründet. Darüber hinaus gilt sie als Multiplikator in der Gewinnung von Ehrenamtlichen und ist gleichzeitig Ansprechpartner und Mentor für diese. Seit über 10 Jahren begleitet sie die Bewohner mehrmals wöchentlich zu den Gottesdiensten, den monatlichen Ausflügen, hilft bei Veranstaltungen und beim „Monatskaffee“ und hat immer ein „offenes Ohr" für die Anliegen der  Bewohner. Ihre ruhige, freundliche und herzliche Art wird von Bewohnern, Mitarbeitern,  Besuchern und Angehörigen sehr geschätzt. Heimleiter Markus Hahmann hatte einmal versucht die geleisteten Arbeitsstunden zu ermitteln und kam dabei auf über 3100 Stunden. Konrad Schwan würdigte die Leistungen von Frau Marianne Burghaus und überreichte ein Wappensiegel der Verbandsgemeinde Gebhardshain. Heimleiter Markus Hahmann  schloss sich dem Dank an und überreichte zwei Naturschiefergemälde vom St. Vinzenzhaus.  Foto (v.l.) Günter Schneider (Vorsitzender des Fördervereins), Bürgermeister Konrad Schwan, Marianne Burghaus, Heimleiter Markus Hahmann, Vera Bers (Geschäftsführerin der cusanus trägergeschellschaft trier mbH) Foto: Brillenmeister Winter, Text: Markus Hahmann

Sommerfest anlässlich des 100-jährigen Bestehens des  St. Vinzenzhauses

Am Sonntag, den 28.08.2011 feierte das Alten- und Pflegeheim St. Vinzenzhaus in Gebhardshain das 10. Sommerfest anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Einrichtung. Begonnen hatte der Tag um  11:00 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst – gehalten von Herrn Pastor Rudolf Reuschenbach –  in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena in Gebhardshain. Nach dem Festhochamt zogen die Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und die gesamte Gemeinde – wie bei der Eröffnungsprozession von 100 Jahren - gemeinsam mit der Bindweider Bergkapelle 1876 Malberg zum St. Vinzenzhaus. Die musikalische Unterhaltung erfolgte durch die Bindweider Bergkapelle 1876 e.V. Malberg, den Rosbach Sängern aus Rosenheim sowie dem Musikverein Steinebach e.V. Der Kindergarten sorgte mit einer Tanzdarbietung und einem Lied für unterhaltsame Abwechselung. Ein Höhepunkt des Tages stellte die von Frau Susanne Krämer mit den Bewohnern im Vorfeld eingeübte Aufführung „Die Märchenkutsche“ dar. Dabei wurden die Bewohner für ihre Vorführung mit viel Applaus der Gäste belohnt.

 

Auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. So konnte sich das St. Vinzenzhaus über mehr als 60 Kuchenspenden freuen. Außerdem gab es  neben dem reichhaltigen Kuchenbuffet, Waffeln, Eintopf, Salat und Gegrilltes.   Auch wurde am  Jubiläumstag die Festschrift „100 Jahre St. Vinzenzhaus“ vorgestellt. Sie gibt einen Überblick über die Einrichtung im Wandel der Zeit mit Impressionen aus der 100-jährigen Geschichte und ist für Interessierte im  St. Vinzenzhaus ab sofort erhältlich. Zeitgleich wurde eine Fotoausstellung mit dem Titel „Pflege ist MEHR-WERT“ eröffnet. Die Kölner Fotografin Anette Etges porträtierte Senioren und hielt   dabei positive Momente und Emotionen in der Pflege und Betreuung fest. Die Ausstellung kann von Besuchern  noch in den nächsten vier Wochen besichtigt werden.  Heimleiter Markus Hahmann bedankte sich nach einem gelungenen und erfolgreichen Festwochenende beim Vorstand des Förder- und Freundeskreises für das große Engagement bei der Planung,  Organisation und Durchführung des festlichen Tages.  Auch gilt sein Dank  den Mitarbeitern und den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die durch ihren Einsatz diesen schönen Tag erst möglich gemacht haben. Ein abschließender Dank gilt dem Löschzug I (Elben, Fensdorf, Gebhardshain, Steinebach/Sieg), der Bindweider Bergkapelle 1876 e.V. Malberg, den Rosbach Sängern aus Rosenheim, dem Kirchenchor Cäcilia, dem Musikverein Steinebach und den Gebhardshainer Heimatfreunden für Zeltleihgabe und Aufbau.